Osteopathie

Philosophie und Anwendungen

Osteopathie ist eine primär manuelle Heilkunde mit einem eigenen Behandlungsansatz. Im Sinne einer „Funktionsmedizin“ sieht die Osteopathie den Körper als umfassend vernetztes steuerndes Regelsystem und versucht Funktionsstörungen manuell zu finden und zu beseitigen, um gestörte Heilungsprozesse im Körper wieder in Gang zu bringen und zu beschleunigen. Der osteopathische Behandlungsansatz findet dabei Anwendung in allen Medizinischen Fachbereichen von der Pädiatrie, Gynäkologie, Kieferorthopädie bis zur Orthopädie. Die Ausübung der Heilkunde darf in Deutschland nur von Heilberufen (Ärzte und der Heilpraktiker) praktiziert werden.

Teilgebiete in der Osteopathie

  • die parietale Osteopathie beschäftigt sich mit der Untersuchung und Behandlung des Bewegungsapparates;
  • die viszerale Osteopathie beschäftigt sich mit den inneren Organen, den Blutgefäßen, Lymphbahnen und dem dazugehörigen Bindegewebe;
  • die Kranio-sakrale Osteopathie. Das Ziel der Behandlung ist, zwischen einzelnen Komponenten eines Bereiches physiologisch sinnvolle Beweglichkeit herzustellen.

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Hier spricht Präsident der Deutschen Gesellschaft für manuelle Medizin, Dr. Matthias Psczolla. Der Vortrag beginnt ab 29:19.