Krankenkassen-Studie zeigt: Osteopathie senkt Gesundheitskosten

Behandlungen mit Osteopathie können laut einer Langzeitstudie der BKK advita für enorme Einsparungen im Gesundheitswesen sorgen.

Verglichen mit konventionellen Therapien beträgt das Sparpotenzial für Krankenkassen bis zu 45 Prozent.

Als erste gesetzliche Krankenkasse überhaupt hat die BKK advita ihre Ausgaben vor und nach bewilligten Osteopathiebehandlungen für 780 Versicherte ausgewertet und veröffentlicht. Die Krankenkassen-Studie zeigt im Ergebnis deutlich, dass Osteopathie die Gesundheitskosten senkt. Dazu wurden von der Krankenkasse sämtliche für Arzneimittel, Heil- und Hilfsmittel oder Klinikaufenthalte getätigten versichertenbezogenen Ausgaben jeweils im Zeitraum von 6 Monaten vor sowie nach einer osteopathischen Behandlung verglichen – mit überraschendem Ergebnis. Auch wenn die Kassenzuschüsse für die Osteopathiebehandlungen gegengerechnet werden, bleibt bei dieser Auswertung eine beachtliche Einsparung von 20 Prozent. Ganz besonders positiv war die Feststellung von 93 vollständigen Heilerfolgen, die dazu führten, dass diese Versicherten keine weiteren medizinischen Leistungen mehr in Anspruch nehmen mussten.

Die Vorsitzende des Verbandes der Osteopathen Deutschlands ( VOD ), Frau Prof. Marina Fuhrmann, wertete die Ergebnisse als „Beleg für die großartige Wirkungsweise der Osteopathie.

“Die advita BKK bezuschusst bis zu  6 osteopathische Sitzungen pro Jahr je Versichertem. Dabei werden höchstens 40 EUR pro Sitzung erstattet. Insgesamt beträgt der mögliche jährliche Kassenzuschuss für Osteopathie somit 240 Euro.

 

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